Licht und Lampen

    • Licht und Lampen

      Licht und Lampen
      Nachdem immer wieder Fragen über UV-Lampen auftauchen und sogar in einigen Zeitschriften eine Fehlinterpretation auftaucht hab ich beschlossen vielleicht etwas Licht in die Sache zu bringen.
      Die fachlichen Hintergründe können aus den links entnommen werden.

      UV-Licht wird hauptsächlich bei Pflanzen für die Photosynthese und bei Tieren zum Aufbau von Vitamin D3 (Knochen, Rachitis) benötigt. Des weiteren erfolgt durch UV-Licht und durch die Helligkeit (lumen) eine Beeinflussung des Hormonhaushaltes.


      Zusammensetzung des Sonnenlichts
      Natürliches Sonnenlicht hat über den Wellenlängenbereich UV-Infrarot ein kontinuierliches Spektrum. Es deckt alle Bereiche nahezu gleichmäßig ab.
      Die Leistung liegt zwischen 10.000 (im Schatten) und 100.000 lx (Mittagssonne). Am
      Zimmerfenster 2.000 lx und in 2m Entfernung nur noch 300 lx messen.
      Die Lichtleistung (Beleuchtungsstärke) wird in lux (lx) angegeben. Die Helligkeit in lumen (lm).
      1lx = 1 lm/m 2
      Nun gibt es verschiedene Arten von Beleuchtungskörpern Glühlampen, Edelgas im besonderen Neonröhren, Halogenlampen, Leuchtstofflampen, Halogen-Metaldampflampen und Metallhochdrucklampen.


      Glühlampen
      Glühlampen geben ein für das menschliche Auge als sehr angenehm empfundenes Licht ab, da die größte Empfindlichkeit des menschlichen Auges hauptsächlich im grün-gelben Bereich liegt.
      Der UV Anteil ist praktisch null aber sie besitzen einen hohen Infrarotanteil. Es wird sehr viel Leistung in Wärme umgesetzt.Eine Glühbirne von 60 W hat ca 730 lm


      Neonröhren , sogenannte Gasentladungslampen
      Genau wie Glühlampen besitzen die klassischen Neonröhren keinen UV Anteil. Sie werden heute fast ausschließlich für Leuchtreklamezwecke eingesetzt. Ich gehe deshalb hier nicht näher drauf ein.

      Halogenlampen
      Der Aufbau ist grundsätzlich genauso wie bei einer Glühbirne nur die Temperatur ist wesentlich höher. Durch den Zusatz von Halogenen (Jod, Brom) kann die Lebensdauer des Wolframfadens bei den sehr hohen Temperaturen verlängert werden (die chemischen Details lass ich hier mal weg). Einsatz z.B.in Deckenflutern
      Hallogenlampen liefern wie Glühlampen ein kontinuierliches Spektrum doch fehlen auch hier die UV-Anteile fast völlig. Außerdem sind die hohen Temperaturen für die Beleuchtung von Volieren
      ungeeignet (Verbrennungsgefahr und Explosionsgefahr, Überhitzung der Voliere). Halogenlampen sind deshalb auch als Heizstrahler nur bedingt unter Vorsichtsmaßnahmen geeignet.


      Leuchtstofflampe-Leuchtstoffröhre
      Sie sind Quecksilber-Niederdrucklampen. Die Glasröhre ist mit etwas Argon und 30 -50 mg Quecksilber gefüllt. Durch verdampfen des Quecksilbers im Betriebszustand baut sich ein Druck
      auf und die Lichtemmission erfolgt praktisch nur durch Anregung der Quecksilberatome.

      Die abgegebene Strahlung konzentriert sich zu 90 % auf die Quecksilberresonanzlinie bei 253 nm (UV). Diese UV-Strahlung wird durch den Leuchtstoff in sichtbare Strahlung umgewandelt. Durch die Wahl des Leuchtstoffes lassen sich verschiedene Lichtspektren erzeugen. Dementsprechend gibt es verschiedene Lichtfarben optimierte Lampen oder Wirkungsgrad optimierte Röhren.


      Als Beispiel:
      Lumilux ecoplus dayliht 36 W ca 3.250 lm
      Kompaktleuchtstoffröhre Osram Delux 36 W 2.900 lm
      Diese Röhren geben nur in den ersten Minuten einen hohen UV-B-Anteil an, und verlieren bereits
      in den ersten 10 Stunden bereits 10% bis 25% ihrer UV-B-Leistung! Die verbleibende UV-B-
      Strahlung im üblichen Abstand von etwa 30cm entspricht in etwa den UV-Werten im Schatten.


      Als Negativbeispiel die Energie-Sparvariante
      Zitat aus schroete.de Hellmut Beck schroete.heim.at/technik/index.htm Hier handelt es sich zwar um die Arcadia D3 Reptil dürfte aber für die Bird nicht anders aussehen.
      "Da immer wieder nach dieser Lampe gefragt wird, nehme ich sie hier als Negativbeispiel mal mit auf. Als erstes erfährt man, dass sie 7% UVB Strahlung abgeben soll und über ein Vollspektrum verfügt. Das klingt zwar auf den ersten Blick gut, ist aber kein Grund, Hurra zu schreien. 7% ... von was? Bzw. was wurde als 100% zugrunde gelegt ? Darüber schweigen sich die meisten Hersteller immer aus.

      Auf der Homepage der Firma (s. o.) konnte ich keinerlei technische Daten finden. Also nur Werbeparolen und sonst nichts. Vollspektrum sagt nur aus, dass von jedem Farbton etwas
      dabei ist, mehr nicht. Entscheidend ist die Zusammensetzung des Spektrums!
      Die am häufigsten auftretende Frage ist: Ist die Lampe gut? Besser oder schlechter als die Osram oder genauso gut?

      Da es sich um nichts anderes als eine Leuchtstoffröhre handelt, kann ich nur raten: vergesst das Teil bei der Schildkrötenhaltung. Da die UV-B-Leistung bei den Röhren innerhalb weniger Wochen
      gen 0 geht, müsste man pro Jahr 8 bis 9 dieser Lampen kaufen.

      Da dürfte die Osram Vitalux oder die baugleiche Radium Sanolux auf Sicht sogar preiswerter sein. Direkt vergleichen kann man die Arcadia D3 und die Osram Vitalux bzw. die baugleiche Radium Sanolux nicht, es sind völlig
      unterschiedliche Techniken, vor allem wurden keine Messdaten publiziert. Wenn man auf der sicheren Seite sein will, nimmt man am besten die Osram Vitalux oder die baugleiche Radium Sanolux, je nachdem, welche gerade verfügbar ist.

      Von verschiedenen Echsenhaltern wird die Arcadia D3 eingesetzt. Mehrmals las ich, dass die Tiere direkt auf den Lampen sitzen oder unterwärts so dicht an der Leuchte sitzen, dass sie Rückenkontakt haben. Scheint also auch da nicht der Hit zu sein.
      Am Ende der Seite ist zu lesen: Sie braucht jedoch kein Vorschaltgerät, wie es bei normalen Leuchtstoffröhren der Fall ist. Das nenne ich mal Volksverdummung. Auch diese Lampe braucht eine Vorschaltelektronik, diese ist jedoch schon in der Lampe eingearbeitet."
      Dies gilt allerdings nur im Bezug auf den UV-Anteil nicht auf die Lichtleistung.
      Über UV-Lampen im Zusammenhang mit Vögeln hab ich bis auf den einen link http://www.standardwellensittichzucht-lenk.de nichts gefunden *grübel*
      Zur UV-B Versorgung sind Leuchtstofflampen ungeeignet da sie nach 10 h schon 10 -25 % IhrerUV-B Leistung verliert
      Die Betriebsdauer der Leuchtstoffrühren wird mit 10.000 - 16.000 h angegeben.

      Osram Vitalux oder die baugleiche Radium Sanolux sind keine Leuchtstofflampen sonder Halogen-Metalldampflampen.
      GLG

      Siggi und die, jetzt wieder, 10 Luftpiraten Pinu und Cinnia, Fly und Lilith Knöpfchen genannt Püppi, Koda, Nilay, Mali und Pinsel, Ralle genannt Ralli und Pünktchen
      Pauline für immer im Herzen das Sie sich mit Darwin, Nathan, Popey, Bourkesittich Piefke und den Wellis Cucky, Schwänchen und Angel teilt, seit dem 14.9.2015 auch mit Pebbles :weinen
      seit dem 13.3.2017 mit meiner geliebten Krümel :weinen , seit dem 7.5.2018 hat auch Smokie seinen Platz :weinen und seit dem 1.2.2019 ist Caju auch dabei :weinen

      Man sieht nur mit dem Herzen gut
      Antoine de Saint-Exupéry
    • GLG

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Ein Klassiker zum Thema Beleuchtung bei Vögeln findet sich hier:
      vogelecke.de/files/beleuchtung.pdf

      Was ich bislang zum Thema gefunden habe, würde ich so zusammenfassen:
      1.)Röhren mit einer hohen Lichtleistung und einem vergleichbar ausgewogenem Spektrum sind sehr sinnvoll, weil es in unseren Wohnungen sonst höhlenartig dunkel ist.
      Wir als ehemalige Waldbewohner sehen das nicht so sehr, weil unsere Augen, aus dieser Zeit noch sehr anpassungsfähig sind. Wie dunkel es ohne intensive Beleuchtung in unsren Wohnungen ist, sehen wir auf den Fotos, die wir dort machen....................
      3 anschauliche Beispiele:
      licht 1.JPG
      Direkter Vergleich Helligkeit Glühbirne, Helligkeit Fenster

      Licht2.JPG
      Vögel im Fensterlicht

      licht 3.JPG
      Merlin im Blitzlicht im Rauminnern vor hellgelber Tapete

      Dass auch die beste Röhre (die ergiebigsten sind meines Wissens die T5 HO = High Output -Röhren) bei weitem nicht an die Lichtleistung der Sonne herankommen, ist traurig, sollte uns aber nicht davon abhalten, eine Verbesserung anzustreben. Den UV-B - Anteil kann man, wie oben beschrieben vergessen, sinnvoller sind sogenannte Tageslichtlampen, die zugunsten der Lichtleistung bewusst auf diesen lächerlichen UVB-Anteil verzichten.
      So wurde zum Beispiel bei dieser hier gezielt auf einen wie auch immer gearteten UV-Anteil verzichtet, um die Lichtleistung zu steigern:
      reptilienkosmos.de/terraristik…-T5-Tageslichtroehre.html
      (Dass sie mich dennoch nicht 100% begeistert, liegt an der "Lichtfarbe"/Lichttemperatur", dazu gleich mehr.)

      2. ) Unsere Vögel sehen im Unterschied zu uns aber eine weitere Farbe: UVA.
      Für ein unverstelltes Farbensehen brauchen sie auch diesen Spektralbereich. Sie sehen die Nahrung in anderer Weise, das Gefieder ihrer Schwarmmitglieder, für Wellensittiche sind sogar flouresziernde Gefiederpartien nachgewiesen , die nur unter UVA- Licht für die Artgenossen leuchten.

      Nur, wie dies UVA-Licht in die Wohnung bekommen? Da habe ich selber noch Fragezeichen. Ist der UVA-Anteil von UV-Röhren genauso kurzlebig wie der von UVB? (im Spektrum liegt UVA zwischen UVB und für uns sichtbaren Licht)
      Im Unterschied zu UVB ist Fensterglas weitgehend durchlässig für UVA-Strahlung. Besonders tief in den Raum wird dies aber nicht hieinreichen.
      Eine Solarienausstattung (dort wird vor allem UVA benutzt) wird sich wohl niemand in die Wohnung hängen. Eine "Schwarzlichtlampe? oder ist in den UVB-freien "Tageslichtlampen", "Truelight"-Lampen und wie sie alle heißen, ein gewisses Maß an UVA enthalten?
      Diese für die Vögel ziemlich wichtige Frage konnte ich bislang noch nicht klären.
      Bei Röhren, auf deren Verpackung ein Spektralbereich angegeben ist, kann man nachschauen , ob er bis in die UVA-Frequenzen reicht - aber auch da besteht die Frage, dünnt der Anteil an UVA genauso schnell aus wie der von UVB?
      Wer dazu mehr weiß, bitte antworten!!!

      So , und jetzt wird es speziell. Die Lichtfarbe, gemessen in Kelvin. Auch bei Sonnenschein und wenig Wolken ändert sich die Farbe des Lichts schon im Laufe des Tages. Vom Morgenrot zur gleißenden Mittagssonne über gelblichere Stufen zurück zum Abendrot.
      Das sind jeweils unterschiedliche Farbtemperaturen, 4000 Kelvin die Vormittagssonne 5800 Kelvin die Mittagssonne.
      Aber nicht nur die: Auch bei herannahendem Regen ist das Licht zum Blauanteil so verschoben , dass es auch dann zu 5800 Kelvin kommen kann.
      Der Unterschied liegt dann in der Lichtleistung - der Lux-/ der Lumenzahl.

      Ebenso ist das Licht im Wald natürlich ein anderes als das auf weiter Flur.

      In der Terraristik hat man dies zumindest in Ansätzen erkannt und bietet für Waldbewohner Djungle Lights mit 4000 Kelvin, für Wüstenbewohner Desert Lights mit gigantischen 6500 Kelvin.

      Von daher bin ich nicht sicher, dass es die eine "gute" Beleuchtung für alle Vögel gibt.
      Und für alle "Zwecke" (klingt böse, ich weiß): Ein Züchter wird eine Lampe lieben , die die Brutigkeit anregt, ein Halter mit dauereiernden Hennen wird sie hassen.

      Schauen wir uns nochmal die 5800 Kelvin und die Werte darüber an: je nach Helligkeit gleißende Mittagssonne oder heranziehender Regen.

      Wir werden in unseren Wohnungen wohl eher die Helligkeit heranziehenden Regens erreichen - und was heißt das z.b. bei den Nymphen? Juhu, Regenzeit, Brutigkeit.
      Worüber der Züchter im Kellerverließ sich freut, daran verzweifeln wir mit unsren Eiernudeln.

      Ich denke, es gibt nicht die genau eine richtige Lichtlösung für alle Vögel, vielleicht nichtmal für alle Tageszeiten.
      Und wer von uns nicht ein separates Vogelzimmer hat, sondern mit den Vögeln zusammenlebt, hat auch noch eigne Bedürfnisse, was das Licht betrifft. Ich denke, es kann nur ein sich-nähern und ein Kompromiss sein.

      Nicht alle diese Gedanken sind auf meinem Mist gewachsen.
      Zu dem UVA- Sehen der Vögel habe ich etliches im WP-Magazin und in den Vogelforen gelesen.
      Trotzdem bin ich ratlos, wie eine ausreichende Menge an UVA ins Zimmer zu bekommen.
      Vielleicht ist da ja schon wer weiter und kann mehr dazu sagen.

      Auch das Thema Farbtemperaturen ist nicht auf meinem Mist gewachsen . Britta (Haarmonster) hat sich da im Nymphensittichforum viele Gedanken zu gemacht, die mir recht logisch erscheinen, deshalb habe ich sie aufgegriffen:
      nymphensittich-forum.net/forum…-beleuchtung-realisieren/

      Ich denke, das ist erst ein Anfang, an den unterschiedlichen Bedürfnissen von Vögeln zu denken, bei ihr geht's um Wellis und Nymphen. Allerdings haben sich bei ihr erste Erfolge gezeigt, bei Vögeln mit Hormonstörungen, die auf Implantate angewiesen sind, hat sich die Dauer, bis sie ein neues brauchten, teils erheblich verlängert, und dass obwohl sie erst einen Bruchteil ihrer eigentlichen "Idealplanungen" umsetzen konnte.

      Auch wenn ich gerade erst anfange - aus der Not heraus, denn ich muss da was tun - mich mit Beleuchtungsfragen zu beschäftigen und mit offnen Augen die unterschiedlichen Meinungen dazu zu betrachten, ich würde vermuten, wir sind noch lange nicht am Ende des Themas Vögel und (künstliche) Beleuchtung angelangt.
      Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was Du Dir vertraut gemacht hast
      Antoine de Saint-Exupéry

      Post was edited 2 times, last by Frau Molly ().

    • Ich finde die Life lite ideal, wenn sie hält was sie verspricht. 5000 Kelvin ist nicht das natürliche Sonnenlicht. Das liegt um die 5850 Kelvin
      lifelite.de/spektralanalyse_leuchtstoffroehren.php
      viva-lite.de/produktpalette.html

      Vielleicht hilft das etwas bei einer Entscheidung
      spektrum.de/lexikon/physik/sonnenspektrum/13460
      GLG

      Siggi und die, jetzt wieder, 10 Luftpiraten Pinu und Cinnia, Fly und Lilith Knöpfchen genannt Püppi, Koda, Nilay, Mali und Pinsel, Ralle genannt Ralli und Pünktchen
      Pauline für immer im Herzen das Sie sich mit Darwin, Nathan, Popey, Bourkesittich Piefke und den Wellis Cucky, Schwänchen und Angel teilt, seit dem 14.9.2015 auch mit Pebbles :weinen
      seit dem 13.3.2017 mit meiner geliebten Krümel :weinen , seit dem 7.5.2018 hat auch Smokie seinen Platz :weinen und seit dem 1.2.2019 ist Caju auch dabei :weinen

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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Ja, das ist das natürliche Sonnenlicht, dann, wenn die Sonne im Hochsommer im Zenit steht, da hast Du recht. (da findest Du mich garantiert nicht draussen......... :undwech )

      Ich finde leider den Artikel nicht, auf den Britta sich bezieht und in dem die Entwicklung des Spektrums im Tagesverlauf wiedergegeben wird, der Durchschnittswert wird auf jeden Fall niedriger liegen. Um welche Uhrzeit sie jetzt genau bei den von mir als erstrebenswerter empfunden 5000K liegt, kann ich deshalb nicht sagen....

      Das ist ja das , was Britta schreibt: Im Grunde bräuchte man mehrere Lampen, mit denen man die Spektralentwicklung im Tagesverlauf nachempfinden könnte. (Für die Vögel. Und das steht noch in Diskrepanz zu meinen eigenen Bedürfnissen, dazu gleich)

      Natürlich sind Lampen mit 5800 Kelvin schon moderat gegenüber den teils empfohlenen 6500 Kelvin.

      Aber da muss ich auch auf mich selber achten. Ich habe nach einer Serie schwerer Augenentzündungen (Lederhaut, Regebogenhaut) sehr lichtempfindliche Augen.

      Und ich bin atypisch depressiv. Vielen Depressiven fehlt im Winter das intensive Sonnenlicht der Mittagszeit. Auch für sie sind solche Lampen mit hoher Kelvinzahl nützlich.

      Ich werde im Frühjahr depressiv, weil ich das gleissende Licht nicht ertrage, es ist mir zu heftig.

      Und wenn es sich mal nicht vermeiden lässt, dass ich hinaus muss, wenn die Sonne im Zenit steht, bleibe ich immer im Schatten.

      Da ich den Großteil des Tages im gleichen Zimmer wie die Vögel verbringe , muss das Licht dort so beschaffen sein, dass auch ich noch damit leben kann.

      Und es muss unbedingt UVA mit im Spiel sein, eventuell über eine separate Beleuchtung. Wie ist das machbar?

      Zumal mir eine einzelne Röhre wenig bringt. Ich bin handwerklich mit zunehmenden Muskel-und Gelenksbeschwerden immer weniger einsetzbar und von Elektrik habe ich auch keine Ahnung.
      Es braucht nicht nur die Röhre, sondern passend zu dieser Röhre eine Fassung, Vorschaltgerät, Reflektor und eine Abdeckung, die Nymphenkot-und nagesicher ist, denn eine Deckenbefestigung ist nicht möglich.

      Solche Komplettlösungen für Doofe gibt's in der Terraristik - aber mit Kelvinzahlen ausserhalb jedes akzeptablen Bereichs. Denn keine T5HO -Röhre hat dort die Länge einer anderen.
      Irgendwie erscheint mir das Ganze wie die Quadratur des Kreises.

      Zumal das UVA ja auch noch nicht geklärt ist. Für mich zumindest

      Aber noch habe ich Zeit für die Entscheidung. Das Ganze kostet ja auch Geld, und das muss auch erstmal beieinander sein.
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      Antoine de Saint-Exupéry

      Post was edited 1 time, last by Frau Molly ().

    • Ich habe mal wieder das Thema Beleuchtung angefasst wegen Cinnia und bin gescheitert.
      Es gibt keine vernünftige praktikable Lösung für ein Vogelzimmer, Kabelsalat inklusive.
      Hab mir die Bright Sun Bird als Komplettpaket schocken lassen und ich muss sagen völlig inakzeptabel. Das fängt schon mit einem fehlenden Ausschalter an und geht über fest verbautes EVO weiter.
      Werde zu zurückschicken. Ich weiß nicht wer solche Produkte auf den Markt bringt. Für Reptilien die im Käfig sitzen wahrscheinlich praktikabel.
      Dann muss es auch ohne gehen. Die Deckenbeleuchtung reicht ja mal gerade fürs Vogelauge und im Sommer morgens eine Stunde bei offenem Fenster mit Sonnenlicht sollte eigentlich auch reichen.
      Ansonsten Vit D in Form von Korvimin übers Futter.
      GLG

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    • Stimmt, seit Pinsels Schnabelproblem bekommen sie 2*wöchentlich BT-Amin, ADEC und Vit. B&K, auch wegen Pünktchens Arthrose. Laut Pieper soll ich es bei zweimal etwas höher Dosieren als auf der Flasche angegeben.
      GLG

      Siggi und die, jetzt wieder, 10 Luftpiraten Pinu und Cinnia, Fly und Lilith Knöpfchen genannt Püppi, Koda, Nilay, Mali und Pinsel, Ralle genannt Ralli und Pünktchen
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    • Oh, auch wegen Arthrose? Ich wusste bislang nur, dass ADEC auch bei Leberpatienten gut isz.
      Welche Vitamine sollen denn bei Arthrose hilfreich sein?
      (Mumm bekommt dagegen Glucosaminol, Glucosamin+Chondroitinsäure, Hagebuttenpulver und gelegegentlich Traumeel; Celebrex war noch nicht wieder nötig)
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      Antoine de Saint-Exupéry
    • Frau Molly wrote:

      Welche Vitamine sollen denn bei Arthrose hilfreich sein?
      Vitamin E und D sowie K und B.
      arthrose-ratgeber.net/vitamine-gegen-arthrose/
      GLG

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